Anjin-Do

Anjin-Do

Dienstag, 8. Dezember 2015

Liebe Freunde am Sonntag, den 13.12 um 17:30 Uhr.treffen wir uns wieder zur Abendandacht im Anjin-Do Zentrum. Nach der Andacht halten wir eine kleine Adventsfeier. Alle sind herzlich willkommen und wir freuen uns darauf. Gassho

Sonntag, 29. November 2015

Guten Morgen zusammen, heute Abend am 29.11. treffen wir uns wieder zur Abendandacht um 17:30 Uhr. Am Freitag Nachmittag, den 04.12.  beginnt dann unser Hoonko Seminar mit Prof. Rev. T. Arai im EKO Haus. Das Seminar endet am Sonntag Mittag. Die Abendandacht im Anjin-Do findet an diesem, also nächsten Sonntag dann nicht statt. Ich möchte aber gerne auf die Hoonkofeier am kommenden Samstag, den 05.12. Nachmittag im EKO Tempel hinweisen. Am Sonntag den 13. 12. ist dann wieder Abendandacht im Anjin- Do und danach halten wir eine kleine Adventsfeier mit gemeinsamen Abendessen, jeder bringt eine Kleinigkeit mit. Alle sind herzlich eingeladen. Euch allen einen schönen ersten Advent. in Gassho Chisho Frank

Donnerstag, 19. November 2015

Andachten im Anjin-Do

Liebe Freunde, auf Wunsch der regelmäßigen Teilnehmer an der Sonntagsandacht, beginnt unser Sonntag Abend jetzt eine halbe Stunde später. Wir beginnen also um 17:30 Uhr mit einer zwanzig minütigen Meditation und anschließender Andacht und folgendem Dharma Vortrag. Danach trinken wir Tee und plaudern noch ein wenig. Natürlich freuen wir uns über jeden, der noch dazu kommen möchte. Gassho und liebe Grüße

Montag, 9. November 2015

Hoonko Seminar 2015 im EKO Tempel Düsseldorf

Liebe Freunde, wie in jedem Jahr findet auch 2015 wieder ein Hoonko Seminar im EKO Tempel statt. Der Termin ist von Freitag den 4. bis Sonntag den 6. Dezember. Auch in diesem Jahr konnte das EKO Haus einen wunderbaren Lehrer für das Seminar gewinnen. Prof. Rev. Toshikazu Arai wird uns drei Tage zum Dharma belehren und wir freuen uns sehr darauf. Das Seminar findet auf englisch statt. Vielleicht gibt es noch interessierte Dharmafreunde, die diesem wertvollen Seminar beiwohnen wollen. Für weitere Informationen könnt ihr mir eine Nachricht zukommen lassen und ich werde Euch die notwendigen Infos sofort zukommen lassen. Ich würde mich freuen und ich weiß, dass es sich lohnt Prof. Arai zuzuhören und von ihm zu lernen. Mit Gassho

Freitag, 30. Oktober 2015

Jodo Shinshu und ganz weltliche Sorgen.


In allen Religionen gibt es Gebete und Rituale, die uns in diesem Leben Unterstützung und Hoffnung, ja Hilfe, bringen sollen. Man wendet sich an Gott oder Heilige, man sprich Mantras oder vollzieht reinigende, heilbringende Rituale. Häufig finden wir Devotionalien, die getragen, Schutz vor Unheil oder bei Krankheit Hilfe versprechen. In Jodo Shinshu aber finden wir das alles nicht und so wundert es nicht, dass viele Menschen erst einmal hinzukommen, dann aber häufig wieder gehen, weil sie mit ihren Problemen scheinbar alleine gelassen sind oder werden. Ich möchte aber kurz erklären, wie die Dinge aus shinbuddhistischer Sicht gesehen werden. Wie bereits erwähnt, ist der Anhänger des Nembutsu von allen Buddhas und Bodhisattvas bereits beschützt und begleitet. Was also möchte man zusätzlich tun? Hier liegt wieder die Frage nach Jiriki oder Tariki im Raum. Wir wollen etwas tun oder herbeiführen, damit unsere Probleme sich von anderer Stelle her lösen lassen, weil wir glauben es selber nicht bewältigt zu bekommen. Aus buddhistischer Sicht aber ist die Sache eigentlich ganz klar. Wir, nur wir sind die Erzeuger und Erben unseres Karma. Die Art wie wir denken, reden und handeln, führt zu dem, was wir ernten. Wir sind also EIGENVERANTWORTLICH für unser Glück und für unsere Probleme. Und ja, wir haben Probleme!! Der Buddha nannte sie Dukkha. Dieses Leben ist nicht befriedigend, manchmal echt be---scheiden. Aber warum ist das so? Na, weil wir Gier und Hass und NICHT- Erkennen in uns tragen. Wären wir in der Lage, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind, so fänden wir auch eine wirklich Lösung für unsere Probleme. Shinran Shonin war in dieser Frage ganz klar. Wir sind verblendet und sind nicht (immer) nur gut.Wir tragen jeden Tag ein wenig zu unserem Unglück bei, ob wir es nun wollen oder nicht. Meist sind wir uns dessen nicht einmal bewusst. Und zur Lösung der Probleme, die wir selbst gemacht haben, fehlen uns die Einsichten und die Weisheit. Was also im Shinshu bleibt ist das WIRKLICHE Vertrauen in Namu Amida Butsu. Das Vertrauen in die ANDERE Kraft, die nichts anders ist als Mitgefühl und Weisheit in Aktion. Wenn wir uns dem uneingeschränkt überlassen können, braucht es kein Gebet, kein Ritual und auch keine Devotionalien. Als Shinbuddhist spreche ich Nembutsu und reflektiere mich im Spiegel des Dharma. Ich schauen mich selber an und bin achtsam. Was immer dabei heraus kommt nehme ich an und vertraue darauf, dass die Gelübdekraft des Hongan mich dereinst von Gier, Hass und Verblendung befreit. Das ist der Weg des Shin, das ist der Weg des Shinjin. Mit Gassho

Freitag, 16. Oktober 2015

Andacht im Anjin-Do Zentrum

Am Sonntag Nachmittag treffen wir uns auch wieder im Anjin-Do Zentrum. Da zur Zeit die Welt Kopf zu stehen scheint, möchte ich eine Friedensmeditation praktizieren. Frieden auch für die Welt und deren Probleme, aber hauptsächlich für uns selber, damit man in diesem brennenden Haus, einfach einmal etwas zur Ruhe kommt. Wir beginnen wie immer um 17:00 Uhr. Jeder ist natürlich herzlich eingeladen. Mit Gassho

Sonntag, 11. Oktober 2015

Jahrestreffen der EBU - Ein Bericht von Rev. Ilona Evers

Bericht vom jährlichen Treffen der EBU - Europäisch Buddhistische Union vom 24.-27. September 2015 von Kogyo Ilona Evers

Donnerstag, 24. September
Um 20:00 Uhr wurden wir vom EBU Vorsitzenden Jamie Cresswell und von unserem Gastgeber, dem Rigpa Zentrum Berlin, willkommen geheißen.
Jamie präsentierte das Programm des Wochenendes und eine Vertreterin des Rigpa-Zentrums stellte das Berliner Zentrum vor.

Hier ein paar Informationen von der Website des
Rigpa Zentrum Berlin

Rigpa-Zentrum, 7.7.2010, Foto: KHMMBild: Bezirksamt
Das Rigpa-Zentrum Berlin wurde 2006 von Sogyal Rinpoche, dem Autor von “Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben”, gegründet, das Zentrum in der Soorstraße 85 wurde am 4.10.2007 eröffnet. Bei dem Gebäude handelt es sich um einenfrüheren preußischen Offiziersclub, der zuletzt als städtische Jugendfreizeitheim genutzt wurde.

“Rigpa” ist das tibetische Wort für “Intelligenz”. In den Lehren der buddhistischen Tradition Tibets bedeutet es “die innerste Natur des Geistes”. Rigpa ist inzwischen ein internationales buddhistisches Netzwerk mit Zentren und Gruppen in 23 Ländern. Es steht unter der Schirmherrschaft des 14. Dalai Lama und will die Lehren des Buddha für möglichst viele Menschen verfügbar machen. Rigpa Deutschland ist ein seit 1987 eingetragener und als gemeinnützig anerkannter Verein.
Das Herzstück: Der Schreinraum mit Buddhastatue
Der Schreinraum steht allen Interessierten offen zur Besichtigung, zum Meditieren oder Verweilen. Die fünf Meter hohe goldene Buddhastatue ist ein Abbild eines der wichtigsten buddhistischen Heiligtümer, der Buddhastatue in Bodhgaya (Indien)
Die Tagung der EBU fand vor allem im Schreinraum statt. Er ist groß, sehr schön und beeindruckend.

Am Freitag, 25. September
Sechs Buddhistische Gruppen bzw. Initiativen stellten sich im Laufe des Tages mit ihren Präsentationen vor.

Lotus Sangha – Yun Hwa Sangha
Gehört zum Mahayana und nennt sich sozialer Buddhismus. Hauptlehrerin ist Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim.
Das Hauptzentrum befindet sich in Hawaii.

Centro Zen l‘ Arco
Wird von Dario Doshin Girolami geleitet. Zen l`Arco ist verbunden mit dem San Francisco Zen Center, dessen Gründer Shunryu Suzuki Roshi war.
Dario Doshin Girolami präsentierte diese Gruppe. Zwei Projekte fand ich besonders eindrucksvoll. In Rom gab es eine Gay Pride Parade. Daran hat das Centro Zen l`Arco in Rom teilgenommen. Dabei saß die römische Sangha in Meditationskleidung und Meditationshaltung auf einem der Wagen der Gay Pride Parade.
Das andere Projekt ist die Betreuung von Gefängnisinsassen in Rom. Dario erzählte, dass sein Antrag, Zen-Meditationen im Gefängnis anzubieten, zuerst abgelehnt wurde. Beim zweiten Versuch hat er die Zen-Meditationen als Projekt gegen Aggressionen bezeichnet. Das wurde akzeptiert und seitdem bietet er Meditationsgruppen an, die Anklang bei den Gefängnisinsassen finden.

Triratna, früher FWBO = Freunde des westlichen buddhistischen Ordens
Municha aus Großbritannien präsentierte diese Gruppe.
Zentral für Triratna sind die spirituelle Freundschaft und ein ethisches Leben. Der Engländer Sangharakshita hat Triratna im Jahre 1967 gegründet. Diese relativ neue buddhistische Schule vereinigt alle drei Hauptströmungen des Buddhismus, Theravada, Mahayana, Vajrayana.

Jai Bhim Gemeinschaft in Ungarn
Ein Video vom Leben der Roma in Ungarn wurde gezeigt. Die Roma leben in Ungarn meist in Siedlungen, die aus armseligen Hütten ohne fließendes Wasser und Strom bestehen. Überall Müll, Armut und Hoffnungslosigkeit. Hoffnung gibt es seit einigen Jahren durch eine buddhistische Gemeinschaft, die sich an Dr. Bhimrao Ambedkar orientiert. Dr. Ambedkar war ein indischer Unberührbarer, ein Rechtsanwalt und Sozialreformer. 1956 konvertierte er zum Theravada-Buddhismus und löste damit eine Dhamma-Revolution aus, in der Millionen von Unberührbaren zum Buddhismus konvertierten. Die Romas erleben sich als die Unberührbaren Europas. Ursprünglich sind sie aus Indien gekommen. In Ungarn identifizieren sich inzwischen viele Roma mit Dr. Ambedkar und seinem humanitären Buddhismus. Das hat auch zur Gründung von Schulen und anderen Gemeinschaftseinrichtungen geführt. Jai Bhim wird aktiv von Triratna unterstützt.

NBO – Network of Buddhists UK – der buddhistische Dachverband Großbritanniens
Jamie Cresswell berichtete vom britischen Dachverband und stellte das Projekt BAM – Buddhist Action Month im Juni 2015 vor. Im Juni haben Buddhisten in ganz Großbritannien Aktionen für die Umwelt organisiert. Zentral bei diesen Aktionen ist, dass die Menschen vor Ort mit einbezogen werden. BAM findet seit einigen Jahren einmal im Jahr statt. In diesem Jahr war das Thema die Umwelt, in den Jahren davor waren es andere gesellschaftlich relevante Themen.

Diamantweg
Hauptlehrer ist Ole Nydahl
Der Begriff Diamantweg ist eine Übersetzung vom Wort „Vajrayana“, Vajra – Diamant, Yana – Weg. Im Diamantweg wird als 17. Karmapa Thaye Dorje verehrt. In der Präsentation bei unserem EBU – Wochenende wurde vor allem von der Gründung neuer Zentren in Russland berichtet.

Bei jedem Treffen der EBU im September stellen sich einige buddhistische Gruppen oder Initiativen vor. Die Vielfalt, die dort präsentiert wird, finde ich immer wieder spannend und faszinierend. Wir streben alle mit ganz unterschiedlichen Methoden und Wegen Mitgefühl, Weisheit und Erleuchtung an.

Am Freitag Nachmittag wurde die neue EBU – Website vorgestellt. Mit großem  persönlichen Einsatz und viel ehrenamtlicher Arbeit ist eine sehr ansprechende Website zustande gekommen. Die Webadresse ist: http://europeanbuddhism.org
Am Samstag, 26. September begann am Vormittag die jährliche Mitgliederversammlung der EBU. Tagesordnungspunkte waren:
Entschuldigung von verhinderten Delegierten
Genehmigung der Tagesordnung
Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung 2014
Bericht des Vorstands
Bericht des Schatzmeisters
Entlastung des Vorstands, des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer
Nach diesem trockenen Pflichtprogramm, das ohne große Unstimmigkeiten abgearbeitet wurde, gab es eine sehr nötige Kaffeepause.
Danach stellte Lama Dondrup, der seit Jahren an den EBU – Versammlungen und am Lehrertreffen der EBU teilnimmt, seine in Barcelona beheimatete „Sangha Activa“ vor und beantragte die Aufnahme in die EBU. Leider musste die Aufnahme der Sangha Activa aus technischen Gründen auf die nächste EBU – Versammlung verschoben werden.

Danach gab es eine Diskussion über zwei Anträge zur Änderung der Verfassung der EBU:

Der erste Antrag betraf Paragraph 12, Absatz 2 der Verfassung. Dieser legt fest, dass alle Entscheidungen im Konsens getroffen werden müssen. Jede Neuerung kann also bereits durch eine Gegenstimme verhindert werden.

Der Antrag lautete:
Wenn nach zwei aufeinanderfolgenden Mitgliederversammlungen kein Konsens erreicht worden ist; soll im dritten Jahr, wenn wieder kein Konsens erreicht werden sollte, eine Abstimmung stattfinden. 75 % der Anwesenden müssen für den entsprechenden Antrag stimmen, damit dieser angenommen werden kann.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Der zweite Antrag betraf den Paragraphen 16, der Änderungen der EBU – Verfassung regelt. Bisher müssen Verfassungsänderungen den Vorsitzenden aller Mitgliedsgemeinschaften spätestens 21 Tage vor der EBU – Mitgliederversammlung vorliegen.

Der Antrag besagte, dass Verfassungsänderungen ohne vorherige Ankündigung auf einer Mitgliederversammlung der EBU beschlossen werden können.
Weil dieser Antrag auf Änderung der Verfassung die vorgesehene Frist nicht eingehalten hatte, wurde die Diskussion darüber auf das nächste Jahr vertagt.
Der nächste Tagungsordnungspunkt waren Datum und Ort der EBU – Mitgliederversammlung im Jahre 2016.

Als Datum wurde der 22. - 25. September 2016 beschlossen.
Stattfinden soll das Treffen im Fu Guang Shan Tempel in Wien.
Die Veranstaltungsort der Mitgliederversammlung 2017 ist Zagreb im Gespräch.
Damit war die Mitgliederversammlung beendet.
Nach dem Mittagessen war Zeit eingeplant zum Besichtigen der Sehenswürdigkeiten Berlins oder einem Spaziergang im nahe gelegenen Park des Charlottenburger Schlosses.

Um 16:30 Uhr versammelten wir uns wieder, um über die geplante EBU – Konferenz, die Anfang April 2016 in Berlin stattfinden soll, zu sprechen. Diese Konferenz soll die Gelegenheit bieten, Themen zu diskutieren, die uns unter den Nägeln brennen. „Buddhist sein in Europa“ ist der Titel der Veranstaltung. Ich werde einen Vortrag zum Thema „Grenzen des Wachstums“ anbieten.
Andere besprochene Ideen waren: Buddhismus und Familie und Buddhismus und Vegetarismus.

Die Veranstaltung soll in Englisch stattfinden. Nach Möglichkeit wird es auch Übersetzungen ins Deutsche geben.

Sonntag, 27. September
Wir hörten die Berichte verschiedener Projekte der EBU.
Zum Beispiel die Teilnahme an der World Fellowship of Buddhists (WFB) und der International Buddhist Conference (ICB), von denen Jamie Creswell berichtete.
Trudy Fredriksson berichtete vom Treffen der Dachverbände innerhalb der EBU.
Gabriele Frey berichtete ausführlich über ihre Arbeit im Council of Europe und verschiedener anderer europäischer Organisationen, in denen Buddhisten und Vertreter anderer Religionen mitarbeiten.
Gabriele ist auch im Netzwerk Buddhism & Women aktiv und berichtete von ihrer Arbeit. Webadresse:
www.buddhistwomen.eu
Diskutiert wurde auch die Gründung eines Netzwerkes für „Chaplaincy“, was übersetzt soviel wie Seelsorge bedeutet und in Krankenhäusern, in Gefängnissen, beim Militär usw. angeboten werden kann.
In Deutschland ist der Fall nicht so einfach. Bisher wird dies alles von den Kirchen abgedeckt. Gespräche gibt es mit Kirchenvertretern. Diese sind zum Teil auch aufgeschlossen, es ist aber wohl ein langwieriger Prozess, der Geduld und Zeit erfordert.

Dario Doshin Girolami von der römischen Gruppe Zen L'Arco hat sich als Koordinaror für diese Netzwerk zur Verfügung gestellt.
Im Anschluss daran gab es einen Austausch in kleinen Gruppen.
Zwei Fragen sollten diskutiert werden: In welcher Weise wirst du die Erfahrungen und die Informationen dieses EBU – Wochenendes weitergeben?
Einige Antworten darauf waren: Einen Bericht für ein Mitgliedsmagazin schreiben. In einem Dharmatalk über das EBU – Treffen berichten. Auf einer Mitgliedswebsite darüber berichten.

Was hat dieses Wochenende zu deiner persönlichen Entwicklung beigetragen?
Einige Antworten darauf waren:
Das Urteilen über andere Menschen und andere Meinungen loslassen.
Eine entspanntere Einstellung gewinnen.
Freundschaften und Bekanntschaften erleben, die durch die jährlichen EBU – Treffen entstanden sind.
Energie bekommen, sich gestärkt fühlen durch den Austausch mit anderen Buddhisten in allen Teilen Europas.
Ein Gefühl der Verbundenheit mit den Dharmafreunden in ganz Europa erleben.
In einem anderen Austausch in kleinen Gruppen (am Freitag- oder Samstag – Abend) ging es darum, was wir persönlich besonders nützlich an der EBU finden und was unser persönlicher Grund ist, an den EBU – Treffen teilzunehmen.
Den meisten Leuten war der persönliche Austausch mit den anderen Teilnehmern besonders wichtig und der Dialog mit Buddhisten anderer Traditionen. Vom Erweitern des eigenen Horizontes war die Rede und davon, Anregungen und Inspirationen für die eigene Praxis zu bekommen.
Einige äußerten, dass sie sich durch die EBU – Treffen in Europa mehr zu Hause fühlen. Und auch, dass wir viel voneinander lernen können.


Das EBU – Wochenende endete mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Samstag, 10. Oktober 2015

Hoonko Seminar im EKO Haus der japanischen Kultur


Buddhistische Veranstaltungen

Seminar der EKŌ-Gemeinschaft der Europäischen Shin-Buddhisten


“What Shinran Wanted to Convey in His Later Years”

Prof. emer. Toshikazu Arai (Sōai University, Ōsaka)
Fr–So 4.–6.12., Beginn: Fr 4.12., 14 Uhr
Seminarraum
The lectures will focus on Shinran’s voluminous work entitled Saihō- Shinan-shō [Hōnen’s Words Guiding Us to the Westerly World]. This work consists of three volumes and each volume is divided into two parts. It was compiled when Shinran was 84 to 85. It is not included in the collections of Jōdoshin-shū scriptures in Japanese or English published by Hongwanji and is only sporadically referred to in the scholarly circles, partly because it is not organized in such an orderly way as Kyōgyōshō Monrui and partly because its contents mostly consist of Hōnen’s Dharma talks, letters to his followers, and records of dreams that different persons had before and after his death. With a few exceptions, Shinran makes hardly any comments of his own in the work.
Der Eintritt für die Vorträge ist frei. Wer auch an den gemeinsamen Essen teilnehmen möchte, wird gebeten, eine Tagespauschale zu entrichten (Abend 4.12.: 15 € + Mittag 5.12.: 8 €)
Liebe Freunde, zu unserem diesjährigen Seminar haben sich schon einige Teilnehmer angemeldet. So sind denn auch alle freien Zimmer im EKO Haus vergeben und auch im Anjin-Do Zentrum sind die Übernachtungsmöglichkeiten vergeben. Marc Nottelmann wies mich aber auf Möglichkeiten in der Düsseldorfer Jugendherberge hin, die für ihren hohen Standard weit über die Region bekannt ist. Wer Interesse hat, wende sich bitte an Rev. Nottelmann im EKO Haus. Danke schön und in Gassho

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Liebe Freunde, am Sonntag starten wir wieder mit unseren regelmäßigen Sonntagstreffen im Anjin-Do Zentrum. Wir beginnen wie immer um 17:00 Uhr mit der Meditation und anschließender Andacht. in Gassho

Mittwoch, 26. August 2015

Geschlossene Zeit des Zentrums im September

Liebe Freunde, wie angekündigt, möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass im September geschlossene Zeit im Anjin-Do Zentrum ist. Die nächste Andacht und unser nächstes Treffen findet am 04. Oktober statt. Für die nächsten zwei Wochen befinde ich mich in Urlaub und sollte ein priesterlicher Dienst notwendig sein, hilft der EKO Tempel und Rev. Nottelmann sicher gerne weiter. Mit lieben Grüßen und in Gassho

Samstag, 1. August 2015

Freitag, 24. Juli 2015

Abendandacht im EKO Haus

War heute nach langer Zeit mal wieder zur Abendandacht im EKO Haus. Zusammen mit Rev. Eda und Rev. Inoue samt Familie und unserem Dharmafreund und Zenlehrer Volker Beeh und zwei weiteren Gästen. Leider habe ich aus beruflichen Gründen kaum noch die Gelegenheit an einem Donnerstag zur Andacht zu fahren. Heute Abend aber habe ich wieder gespürt, wie wertvoll so eine gemeinsame Andacht ist und ich bedanke mich von ganzen Herzen bei Rev. Eda und allen Freunden, mit denen ich die Andacht teilen durfte.

Immer Donnerstag um 18:00 Uhr Abendandacht im EKO Haus der japanischen Kultur. Jeder ist herzlich willkommen !

Donnerstag, 25. Juni 2015

Buddhistische Zeremonien im EKŌ-Tempel


Die Veranstaltungen finden nach dem Ritus des Honganji-Zweigs der Jōdo Shinshū statt. Alle Interessenten sind herzlich willkommen.
◆ Juli 2015 – Januar 2016
So 12.07. Morgenandacht 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache
So 09.08. Morgenandacht 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache
Sa 15.08. Bon–Fest 14-15 Uhr
Sanbujō, Jūnirai, Gobunshō, Ansprache
So 13.09. Morgenandacht 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache
Sa 19.09. Pāramitā-Fest 14-15 Uhr
Sanbujō, Jūnirai, Gobunshō, Ansprache
So 18.10. Morgenandacht 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache
So 08.11. Morgenandacht 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache
Sa 05.12. Hōonkō-Fest 14-15 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Godenshō, Ansprache
So 13.12. Morgenandacht 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache
Do 31.12. Silvester-Feier (Joya no Kane) 21.30 Uhr
Mit Rezitation und 108 Glockenschlägen, die von den Teilnehmern ausgeführt werden
Fr 01.01. 2016 Gantan-e (Neujahrs-Rezitation) 10-11 Uhr
Sanbujō, Shōshin-ge, Gobunshō, Ansprache

Montag, 1. Juni 2015

Shinshu News Letter ab Juni 2015

Liebe Freunde im Dharma,
viele von Euch kennen unser monatliches Shinshu Magazin. Leider war es mir aufgrund meiner vielen Tätigkeiten nicht mehr möglich eine monatliche Ausgabe zu erstellen. Erfreulicherweise hat Rev. Thomas Moser sich angeboten mir diesbezüglich behilflich zu sein und so hat es auch eine Veränderung gegeben. Unser Magazin wir sich auf einen monatlichen Shinshu News Letter reduzieren und dafür aber auch wieder monatlich erscheinen. Der News Letter wird von Rev. Moser und mir gemeinsam erstellt, wobei Rev. Moser die Gestaltung und den E-Mail Versandt übernimmt. Wer den News Letter erhalten möchte kann diesen weiterhin bei mir bestellen und Aufnahme im Verteiler finden. Mit lieben Grüßen im Dharma
Rev. Frank Kobs

Dienstag, 21. April 2015

Events im Monat Mai 2015

Liebe Freunde, der Monat Mai hat es in sich und bietet einige Veranstaltungen unserer Gemeinschaft und des EKO Hauses. Darum möchte ich nochmal auf die Termine hinweisen.
09.Mai - Mitgliederversammlung der Buddhistischen Gemeinschaft Jodo Shinshu Deutschland im Anjin-Do Zentrum.
Anschließendes Vesakh Fest im EKO Tempel Düsseldorf. Gemeinschaftliche Feier mit Buddhisten unterschiedlicher Traditionen.
10.Mai - Morgenandacht im EKO Tempel
23.Mai - Gotan-e (Shinrans Geburtstagfeier) im EKO Tempel
24. Mai - Gotan-e im Anjin-Do Zentrum
Sonntag Andacht mit Meditation im Anjin-Do immer um 17:00 Uhr.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Loslassen

Tannisho
[2]
Dass jeder von Euch unbekümmert um die Lebensgefahr über die Grenze der mehr als zehn Länder hergewandert ist, geschah einfach aus der Absicht, den Weg der Geburt im Land des vollkommenen Glücks zu erkunden. Es ist aber ein großer Irrtum, wenn Ihr etwa meinen solltet, dass ich außer dem Nembutsu noch andere Wege der Hingeburt wüsste und andere Lehren und Schriften kennte. Wenn Ihr das glaubt,
solltet Ihr am besten die großen Gelehrten, von denen es in der Südstadt Nara ebenso wie im Nordgebirge Hiei viele gibt, aufsuchen und Euch die wichtigsten Punkte für die Hingeburt gründlich erklären lassen. Mit mir, Shinran, hat es keine andere Bewandtnis, als dass ich das Wort des guten Lehrers befolge, der mich gelehrt hat, ich solle nur das Nembutsu sagen und mich vom Buddha Amida erretten lassen. Ob das Nembutsu wirklich die Geburt im Reinen Land verursacht oder vielmehr das Karma für den Sturz in die Hölle ist, das weiß ich überhaupt nicht. Ich würde es durchaus nicht bereuen, auch wenn ich, vom verehrten Hônen betrogen, durch das Nembutsu in die Hölle versänke. Denn, wenn ich tatsächlich jemand wäre, der durch die Anstrengung anderer Übungen Buddha werden
könnte, dann könnte ich mich betrogen fühlen und es bereuen, durch das Nembutsu in die Hölle gefallen zu sein. Da ich aber in keiner Weise zu solchen Übungen fähig bin,wäre die Hölle unweigerlich meine Wohnstätte. Wenn das Gelöbnis Amidas wahr ist, kann die Lehre von Shâkyamuni keine Lüge sein. Wenn die Lehre Shakyamunis wahr ist, dann können die Auslegungen von Shantao keine Fälschung sein. Wenn die Auslegungen von Shan-tao wahr sind, wie können die Weisungen von Hônen eitle Worte sein? Wenn die Lehre Hônens wahr ist, dürfte das, was ich, Shinran, Euch sage, nicht ganz leer sein. Kurz gesagt, so verhält es sich mit meinem Glauben. Ob Ihr noch das Nembutsu annehmen und darauf vertrauen wollt oder es verwerft, das überlasse ich ganz Eurer Erwägung...
Ü: Muneto Sonoda (§1-§7), Takao Aoyama (§8-§12)
Wir bemühen uns jeden Tag um all die tausend Dinge, die wir in unserem Leben zu erledigen haben. Um unser Leben zu fristen, müssen wir handeln und sehr viel Energie und Kraft aufbringen. Wenn wir ehrlich sind, gelingen uns die meisten Sachen gerade mal eben so, denn sonst wäre ja alles immer gut und befriedigend. Aber ist das denn auch so? Nein natürlich nicht! Jeden Tag kämpfen wir darum, alles so zu erhalten und zu sichern, wie es gerade ist bzw. noch hin zuzugewinnen, was wir noch nicht haben. Auch Shinran Shonin kannte dieses Leben und dieses Nicht- Ganz -Zufrieden -Sein, in seinem Fall in spiritueller Hinsicht. All die vielen Jahren auf dem Berg Hiei und all die vielen extremen Meditationsübungen führten ihn nicht zu dem, wonach er so sehnlich suchte. Man kann also ruhig festhalten, dass es in unserem Leben genau so geht. Wir üben oder handeln nach besten Wissen und Gewissen und doch bleiben wir hinter der Vollkommenheit immer zurück. Nembutsu zu sagen ist genau das Gegenteil von all dem. Einfach einmal nichts machen müssen, nichts erreichen zu müssen, sich nicht bemühen zu müssen, bedeutet einfach auch mal los zu lassen. Wirklich LOS ZU LASSEN!!!! Wenn wir schon unser normales Leben nicht so ganz im Griff haben und das hat ernsthaft niemand, wie wollen wir dann durch schwere Übungen die Erleuchtung erreichen? Auch die Fragen nach der Hingeburt oder wie das denn gehen soll, ist nichts weiter als unser Versuch Kontrolle zu gewinnen und etwas regeln oder beeinflussen zu können.
"Da ich aber in keiner Weise zu solchen Übungen fähig bin,wäre die Hölle unweigerlich meine Wohnstätte."
Ist meiner Meinung nach eine sehr wichtige Feststellung, die wir alle wahrnehmen sollten. Erst wenn ich absolut überzeugt davon bin, dass ich in diesem Leben Lichtjahre von der Erleuchtung entfernt bin, dann und vielleicht nur dann, können wir wirklich los lassen.
Wie sich das alles verhält und wie die Lehre ist und welche Doktrin dahinter steht, können wir alles lesen und studieren. Wir können anerkannte Lehrer aufsuchen und alles über die Hingeburt erfahren. Am Ende aber nützt es alles nichts, wenn wir nicht bereit sind uns ungeschminkt anzuschauen und alles los zu lassen.
Vertrauen und abgeben, es wäre so einfach, wenn wir nicht so sehr davon überzeugt wären, dass wir nicht doch etwas beisteuern könnten.
"Sag das Nembutsu und sei von Amida gerettet" - das klingt so einfältig und naiv und doch, die die es ernsthaft versuchen, werden das Vertrauen (Shinjin) sicher erfahren.
Namo Amida Butsu und in Gassho

Sonntag, 4. Januar 2015

Buddhistische Feiertage im Anjin-Do Zentrum


Sonntagsdienste im Anjin-do finden in der Regel wöchentlich um 17:00 Uhr statt

Sonntag, 18.01.2015 Gedenktag für Shinrans Geburtstag am 16. Januar
Sonntag, 15.02.2015 Nehan-e / Nirvana Tag /Shakyamuni’s Erleuchtung
Sonntag, 12.03.2015 Hanamatsuri / Shakyamuni´s Geburtstag 8. April
Freitag bis Sonntag 08.05. bis 10.05. Sanghatreffen und Mitgliederversammlung am Samstag
Sonntag 24.05.2015 Gotan-e /Shinran´s Geburtstagsfeier/ Geburtstag 21.Mai
Sonntag 16.08.2015 O-Bon/ Ullambana Feier 15.08./ Totengedenkfeier
September 2015 finden im Zentrum keine Andachten statt
Sonntag 13.12.2015 Bodhitagfeier / Bodhitag 08.Dezember/Fenzels Gedenkfeier

Freitag, 2. Januar 2015

Ein frohes Neues Jahr 2015

Wir wünschen allen unseren Freunden ein frohes und gesundes Neues Jahr 2015

Die Andachtszeiten werden auch im Jahr 2015 immer am Sonntag um 17:00 Uhr stattfinden. Wir beginnen die Andachtszeit mit stiller Meditation und innerlicher Vorbereitung auf die Jodo Shinshu Abendandacht. Die Andacht wird im Ritus der japanischen Nishi Hongwanji Schule gehalten.

Jeder ist willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am Sonntag den 04. Januar beginnen wir bereits um 16.00 Uhr.
                                                                         

Wir wollen die besonderen Tage des neuen Jahres planen und den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen beschließen.