Anjin-Do

Anjin-Do

Sonntag, 18. September 2011



Thank you Rev. Josho for sharing this recording with us on you tube.
in gassho
Chisho

Samstag, 17. September 2011

Der Hongwanji



Der Hongwanji ist der Haupttempel der Jôdo Shinshû in Kyôto. (Hongwanji ist die traditionelle Schreibweise. Oft liest man inzwischen Honganji)

Ursprünglich gab es in Kyôto nur wenige Anhänger des Shin-Buddhismus. Aber der Familie Shinrans gelang es im Lauf der Zeit, das Grabmal Shinrans zu einer Pilgerstätte und schließlich zu einem bedeutenden Tempel auszubauen. Aus dem Amt des Grabpflegers wurde das Amt des Monshû, des Oberhaupts der Schule. Selbst der heutige (24.) Monshû ist noch ein direkter Nachfahre Shinrans.

Rennyo Shônin, dem achten Monshû, ist es zu verdanken, dass der Shin-Buddhismus zur anhängerreichten buddhistischen Schule aufstieg. Er war ein begnadeter Briefeschreiber und Motivator, der den Shin-Buddhismus mit sicherer Hand durch eines der düstersten Zeitalter der japanischen Geschichte, die späte Muromachi-Zeit steuerte.

Nachdem der Hongwanji mehrmals Opfer von bewaffneten Überfällen durch Mönche anderer Schulen geworden war, ließ Rennyo an einer strategisch günstigen Stelle, wo sich heute die Burg von Ôsaka befindet, einen befestigten Tempel errichten. Dieser sogenannte Ishiyama-Hongwanji war für Jahrzehnte ein Machtfaktor in Japan. In 1580ger Jahren, als die Klosteranlagen auf dem Berg Hiei von dem brutalen Kriegsherrn Oda Nobunaga zerstört und tausende Mönche getötet wurden, trotzte der Ishiyama Honganji sogar einer 10jährigen Belagerung. Am Ende vereinbarte man allerdings freien Abzug für die Verteidiger und der Tempel wurde geschliffen.

Diese weiche Lösung war aber nicht im Sinne aller. Kyônyo, der älteste Sohn des damaligen Monshû Kennyo, hatte sich energisch für eine Fortsetzung der Belagerung ausgesprochen und war deshalb von seinem Vater enterbt worden. Nach Kennyos Tod nutzte das Shôgunat diesen Konflikt in der Gründerfamlie aus und spaltete die Jôdo Shinshû, indem es es Kyônyo kurzerhand einen eigenen Haupttempel, den heutigen Östlichen Hongwanji (Higashi Hongwanji), schenkte.

Bis heute ist diese Spaltung der Schule, obwohl sie nur auf einem Politikum beruhte, das sich seit Jahrhunderten erübrigt hat, niemals überwunden worden. Beide Tempel liegen nördlich des Hauptbahnhofs von Kyôto und sind nur zwei Kilometer voneinander entfernt. Auf den ersten Blick sind sie - zumindest für den westlichen Besucher - zum Verwechseln ähnlich. Erst gründlichers Hinblicken auf die Details enthüllt zahlreiche Unterschiede, z.B. in der Liturgie. Außerdem haben beide Tempel eine eigene akademische Tradition ausgebildet: Zum Westlichen Hongwanji (Nishi Hongwanji) gehört die Ryûkoku-Universität und zum Östlichen die Ôtani-Universität.

v. Marc-Nottelmann-Feil

Nishi Hongwanji Tempel in Kyoto









Auf Shinrans Spuren am Berg Hiei









Donnerstag, 15. September 2011

Ankündigung und Termine im EKO-Ji Düsseldorf



Jodo Shinshu - Buddhismus im EKO-Haus der Japanischen Kultur

Fr. 25. November und Sa 26. November Hoonko Seminar Europäischer Shinbuddhisten

Morgenandachten So 9. Oktober, 13. November und 11. Dezember 10:00

Pâramitâ-Fest Sa 24. September 14:00

Hôonko-Fest Sa 26. November 14:00

Joya-no Kane Sa 31. Dezember 21:30

Gantan-E So 1. Januar 10:00

Rinzai Zen Buddhismus im EKO-Haus der japanischen Kultur

Fr 16. September Zazen,

Fr 23. September bei uns zu Haus 19:00
Fr 30. September fällt aus

Fr 7. Oktober Zazen
Fr 14. Oktober Zazen
Fr 21. Oktober Zazen
Fr 28. Oktober Zazen
Fr 4. November Zazen

Fr 11. - 13. November Zazen-Kai, das heißt Zazen-Wochenende.

Zazen im Oktober findet also statt, obwohl der Ort (im Tempel) noch nicht bestimmt ist.

Mittwoch, 14. September 2011

750th memorial in Kyoto 2011


click picture to enlarge

Dear Dharma friends who have met in Kyoto,

I took want to express my dearest gratitude to all who I´ve met at this gathering in Kyoto. Especially I want to thank IABC and Hongwanji International Center who made this event possible for me and all the others. Their help and consideration is not to describe in words. Once again it could be proved that the European Jodo Shinshu Sangha and district is very much alive and I hope that our mutual efforts in spreading the teaching will continue in many years to come. I was glad and happy to have met so many wonderful people and I feel honored to be part of such a wonderful Sangha. I am looking forward of seeing you all next year at the EKO-Ji Düsseldorf. I am sure we will hear or see each other and be in touch by many means until our next European Shin Conference here in Germany. I´m Looking forward to it a lot.

With best wishes to all

In Gassho
Chisho Frank Kobs