Anjin-Do

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Freitag, 28. August 2009

Jōdo Shinshū no Seikatsu Shinjō

浄土真宗の生活信条
Jōdo Shinshū no Seikatsu Shinjō
Aussagen zur Lebensführung in Jōdo Shinshū

一、み仏の誓いを信じ 尊いみ名をとなえつつ強く明るく生き抜きます
Hitotsu, Mihotoke no Chikai o shinji, tōtoi mina o tonae tsutsu tsuyoku akaruku ikinukimasu.
Ich vertraue dem Gelübde Buddhas, rezitiere Seinen heiligen Namen
und wähle kraftvoll und heiter zu leben.

一、み仏の光を仰ぎ 常にわが身をかえりみて感謝のうちに励みます
Hitotsu, Mihotoke no hikari o aogi, tsune ni wagami o kaerimite kansha no uchi ni hagemimasu.
Ich wende mich dem Licht Buddhas zu und gebe in fortwährender Selbst- Reflektion mein Bestes voller Dankbarkeit.

一、み仏の教えにしたがい 正しい道を聞きわけてまことのみのりをひろめます
Hitotsu, Mihotoke no oshie ni shitagai, tadashii michi o kikiwakete makoto no minori o hiromemasu.
Ich folge der Lehre Buddhas, schenke dem richtigen Weg mein Gehör
und gebe den wahren Dharma weiter.

一、み仏の恵みを喜び 互いにうやまい助けあい社会のためにつくします
Hitotsu, Mihotoke no megumi o yorokobi, tagai ni uyamai tasukeai shakai no tame ni tsukushimasu.
Ich erfreue mich des Segens Buddhas, helfe Anderen in gegenseitiger Achtung und wirke für das Wohlergehen der Menschen.
(Beitrag von Armin Lohbeck)

Montag, 24. August 2009

"Zentrum für Buddhismus und Dialog der Religionen"

Liebe Dharmafreunde!

Ihr kennt die Buddhistische Begegnungsstätte "ShinDo" in der Rosengasse 8 in Bad Reichenhall. Heute möchte ich euch die Gründung des "Zentrum für Buddhismus und Dialog der Religionen" in den Räumen des ShinDo bekannt geben.

Im Anhang findet ihr einen Informationstext.Unter dem Mantel des "Zentrum für Buddhismus und Dialog der Religionen" sollen in Zukunft Abendvorträge namhafter Vertreter verschiedener Religionen und Arbeitskreise des "interreligiösen Dialogs" stattfinden. Das Interesse an einem derartigen Dialog scheint groß zu sein, wie die ersten Reaktionen zeigen.



Auch außerhalb der Städte wird es am Beginn des 21. Jahrhunderts immer selbstverständlicher, dass Menschen verschiedener Religionen friedlich zusammenleben. Die darin enthaltene Kraft wurde bisher von uns nicht in dem Maße wahrgenommen, in dem es nötig wäre um diese Entwicklung mitzugestalten.

Mit Gassho, Jotoku

Die erste Veranstaltung findet am :
11. September 19:00 Uhr in den Räumen des ShinDo statt.
Thema: "Religionen im heutigen Alltag - bedeutungslos"?
Der Eintritt ist bei allen unseren Veranstaltungen frei


Dear Dharma friends!
You surely know "ShinDo" at Bad Reichenhall; Germany
Today I want to inform you about the foundation of the "Centre of Buddhism and dialog of religions" within the premises of ShinDo-
Attached you can find more information (sorry only in German)
Under the roof of the "Centre of Buddhism and dialog of religions" we intend to offer lectures of highly skilled masters from various religions and study groups of interreligious dialog.
The interest in such a dialog seems to be considerably, as the first reactions show.
Not only in bigger cities, but also in rural areas we may find more than one religion naturally at the beginning of the 21st Century. Let us consciously perceive this great power for the sake of the spiritual development which is still hidden.

With joined palms together, Jotoku

Dienstag, 11. August 2009

O-bon und Nachtcreme

Wie vom Buddha gelehrt, ist Budd-hismus die Lehre von der Vergäng-lichkeit allen Seins und jeder Exis-tenz! Es gibt nichts im Universum, was nicht auch wieder vergehen würde, weil es irgendwann einmal begonnen hat. Heute wissen wir zum Beispiel, dass die Sterne, die wir in der Nacht am Himmel sehen, eigent-lich verloschene Planeten sein kön-nen, deren Lichtausstrahlungen uns auch noch nach Jahrtausenden ihres Erlöschens erreichen. Nun, ihr wer-det sagen; das weiß doch heute Jeder und das die Dinge nicht so bleiben wie sie sind - Ist doch klar! Aber dennoch, wie viele von uns sitzen abends vor dem Fernseher und sind mehr oder weniger von der Werbung beeinflusst, die uns verspricht, dass die Tagescreme ein frischeres Aus-sehen verleiht. Die neuen Antifal-tenpillen uns mehr Jugendlichkeit versprechen oder die neue Haarfarbe garantiert kein graues Haar zum Vorschein kommen lässt. Manche gehen so weit, dass sie medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und das nur, weil die Natur ihren Lauf nimmt und die Leute es nicht akzeptieren können. Wie ihr seht, wissen wir alle, dass die Dinge vergänglich sind und doch, wenn es die eigene Person be-trifft - werden wir blind! Hat schon einmal jemand darüber nachgedacht, was Deodorant für unser tägliches Wohlbefinden kaschiert? Aber es geht noch einfacher. Habt ihr schon einmal ein Jugendbild von Euch sel-ber oder Euren Eltern betrachtet und dann in den Spiegel geschaut? Das Leben ist vergänglich, ohne wenn und aber! Keine Nachtcreme, keine Straffungs- OP und keine Werbung der Welt kann dies „real“ beeinflus-sen. Aber wollen wir diese Realität wahrhaben? Weltweit lebt eine gan-ze Industrie davon, weil die Antwort einfach – Nein – lautet! Der Buddha lehrte die Wahrheit von der Ver-gänglichkeit und so feiern Buddhis-ten auf der ganzen Welt Ullambana oder O-Bon um sich der Verstorbe-nen zu erinnern. Wir erinnern uns unserer Vorfahren, Großeltern und Eltern und wollen unsere Verbun-denheit und Anerkennung zum Aus-druck bringen indem wir ihnen zu Ehren ein Fest begehen und feiern. Dieses Fest kann und sollte uns aber auch daran erinnern, dass keine Creme der Welt und auch kein Chi-rurge verhindern werden, dass man vielleicht dieses Fest einmal begehen wird, um auch an uns zu denken.
Der Buddha lehrte, dass mit der Vergänglichkeit auch die Leidhaf-tigkeit einhergeht und am Ende all unsere Bemühungen zur Jugender-haltung umsonst gewesen sein wer-den. Er lehrte aber auch, wie wir die-ser unvermeidlichen Tatsache be-gegnen können. Zu O-Bon lasst uns an unsere Vorfahren denken, schöne Tänze begehen und auf Buddhas Lehre hören. Denn sein Dharma macht keine leeren Werbungsver-sprechen, sonder beinhaltet den Wirkstoff für Hoffnung und Einsicht in unserem Leben.

Namuamidabutsu

Chisho