Anjin-Do

Anjin-Do

Sonntag, 27. Juli 2008

"Unheilsam"

Liebe Weggefährten,

„unheilsame Sexualität“ zu meiden, ist nicht leicht zu erklären. Der Buddha hat die Sexualität als solches zwar als sehr starke Anhaftung beschrieben und darauf hingewiesen, dass sie einen großen Anteil daran hat, dass wir im Daseinskreislauf fortbestehen, aber das sie generell unheilsam wäre, hat er nicht behauptet. Hier möchte ich einen kleinen Versuch der Selbstbeantwortung wagen. Wie wir alle wissen, sind wir von anfangloser Zeit mit Gier, Hass und Verblendung behaftet und der Buddha lehrte uns die drei Merkmale, die dieses Leben prägen.

1. Die Anwesenheit ständiger Un-Erfülltheit und Un-Zufriedenheit
2. Die Vergänglichkeit aller Phänomene
3. Die Abwesenheit einer innewohnenden Persönlichkeit in allen Phänomenen

Aber wie beeinflusst uns das im Umgang mit Sexualität?


GIER!
- Er/Sie ist so attraktiv!
- Die Figur ist umwerfend!
- Diese Ausstrahlung hat etwas Besonderes!
- Ich muss Sie/Ihn haben!
- Ich habe gehört, Sie /Er soll besonders toll sein!
- Sie / Er soll immer mir gehören!
- Etc.

HASS!
- Sie / Er hat mich betrogen und hintergangen!
- Die Eifersucht bringt mich um!
- Was hat der/die Andere, was ich nicht habe?
- Ich bring Sie/Ihn um, wenn ich verlassen werde!
- Etc.

Verblendung!
- „Ich“ bin auf ewig „Dein“!
- „Du“ gehörst nur zu „mir“!
- „Ich“ werde „Dich“ immer lieben!
- „Uns“ kann nichts trennen!
- Etc.

Warum hat der Buddha wohl empfohlen, „unheilsame Sexualität“ zu meiden?

In Gassho
Shaku Chisho

Freitag, 25. Juli 2008

Bitte kein Missverständnis

Liebe Freunde,

es könnte sein, daß es Menschen gibt, die meinen Ausführungen zu den Silas wiedersprechen möchten. Als Shin-Buddhisten sind wir uns unserer Unfähigkeit bewußt und sehen uns gefangen in unseren Unzulänglichkeiten und unseren Verblendungen. Gerade für solche "unfähigen" Wesen hat Amida sein Reines Land weit geöffnet und garantiert die Hingeburt, wenn wir seinem Gelübde vertrauen und uns die Hingeburt ins Reine Land wünschen. Also warum sich mit den Silas beschäftigen? Die Antwort haben wir bereits mehrfach gehört. Karma - Ursache und Wirkung - Wenn so, Dann so, ist keine wilde Spekulation, sondern ein Gesetz der Natur und trifft uns jeden Tag. Auch wenn wir als verblendete Wesen zu keiner reinen Tat fähig sind und wir vollkommen auf Amida vertrauen müssen, um dereins ein Buddha zu werden, so führen unsere Gedanken, Taten und Handlungen in diesem Leben zu Resultaten, die uns selber oder anderen Schaden zufügen können. Als Buddhisten und auch als Shin-Buddhisten sollten wir uns dieser Wahrheit bewußt sein. Die Lehre Shakyamuni Buddhas zeigt uns, damals - wie heute, wie wir Menschen "ticken". Seine Empfehlungen zu kennen,"der Versuch" sie umzusetzen
und die daraus resultierende Erkenntnis der Unzulänglichkeit, lassen uns um so dankbarer sein für das ursprüngliche Gelübde Amida Buddhas.

In Namo Amida Butsu

Shaku Chisho

Donnerstag, 24. Juli 2008

"Nicht stehlen"

Liebe Weggefährten und Freunde,

die zweite Tugendregel ist uns sicher allen noch aus der Kindheit bekannt.Und so mag man mich jetzt fragen, wieso ich darüber überhaupt ein Wort verliere. Niemand wird ernsthaft behaupten, daß Stehlen eine getane Sache ist und ich bin mir fast sicher, daß die Meisten von uns einen Diebstahl weit von sich weißen würden.
Und doch, möchte ich einmal die Frage in den Raum stellen, ob denn nun wirklich jeder Kugelschreiber in unseren Taschen uns gehört? Die Büroklammer, die wir im Büro ausgeliehen habe, weil wir zu Hause keine mehr hatten, haben wir die wirklich ersetzt? Oder haben wir es dann schlichtweg vergessen? Kleinigkeiten, sicherlich! Aber sind wir denn nicht ärgerlich, wenn uns unser Kugelschreiber, unser Feuerzeug oder etwas ähnlich Banales abhanden kommt? Manche behaupten ja, daß es eine Art Tauschbörse darstellt und solche Kleinigkeiten eben unabsichtlich den Besitzer wechseln und diese Dinge doch relativ leicht wieder neu zu besorgen sind.
Dennoch geht es um ein wenig mehr. Auch wenn wir nicht absichtlich etwas nehmen, was uns nicht gehört oder wir auch vergessen etwas Geborgtes wieder zu geben, so ist es doch ein Zeichen dafür, wie unachtsam wir mit den Dingen anderer zuweilen umgehen.
Den Kugelschreiber, den ich unabsichtlich eingesteckt habe, wird dem Anderen fehlen. Wenn ich gerade dieser Andere bin, finde ich das nicht gut und habe vermeintlichen Grund zum Ärger, besonders , wenn ich den Kugelschreiber gerade brauche und kein anderer Schreiber zur Hand ist. Ich weiß wohl, daß dies alles sehr kleinlich klingt, doch hat uns der Buddha eindringlich davor gewarnt, das Gesetzt von Ursache und Wirkung zu unterschätzen. Selbst eine Kleinigkeit kann große Auswirkungen haben und sollten wir nicht interessiert daran sein, daß durch unsere Handlungen positive Auswirkungen für uns selber , aber insbesondere für andere entstehen?

In Namo Amida Butsu
Shaku Chisho

Dienstag, 22. Juli 2008

"Nicht töten"


Liebe Weggefährten und Freunde,

das erste Sila heißt: „Ich will mich bemühen, keinem Wesen zu schaden oder es zu töten!“

eine der hervorstechensten Merkmale des Buddhismus ist sicher seine Haltung zur Gewaltlosigkeit. Das Wissen um die Verbundenheit mit allen fühlenden Wesen ist der Ursprung dieser Haltung. Gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung, sind wir seit anfangsloser Zeit eng miteinander verbunden und unsere unzähligen Leben bedingten sich gegenseitig. Im Brahmajala Sutra heißt es: „Ein Schüler des Buddha sollte den Geist des Mitgefühls haben und die Praxis kultivieren alle fühlenden Wesen zu befreien. Er sollte bedenken, dass, durch unzählige Weltzeitalter, alle männlichen Wesen einmal mein Vater waren und das alle weiblichen Wesen einmal meine Mutter waren. Aus Ihnen wurde ich geboren…“
Shinran Shonin sagte hierzu ebenfalls, frei übersetzt: „In meiner Reise durch die unzähligen Leben und in vielen Stadien der Existenz, waren alle fühlenden Wesen, ohne Ausnahme, einmal meine Eltern und Brüder und Schwestern.“
Aus dieser Einsicht heraus, hat uns der Buddha dringend empfohlen, dass Gebot der Gewaltlosigkeit und der Friedfertigkeit zu befolgen. Denn, würde jemand ernsthaft seine Eltern oder Geschwister töten wollen oder Ihnen ernsthaft schaden wollen? Darüber hinaus können wir davon ausgehen, dass es nicht nur familiäre Bindungen sind, die uns seit anfangloser Zeit verbinden. Ebenso kann man aus den vorhergehenden Aussagen schließen, dass ein jedes fühlendes Wesen einmal mein Kind, mein Partner, meine Ehefrau oder Freund gewesen ist. Egal welche Konstellation wir uns vorstellen können, im Laufe unserer Existenzen waren wir alle einmal mehr oder weniger eng verbunden und so ist es schon fast absurd, daran zu denken, einem fühlenden Wesen Schaden zu zufügen zu wollen.
Aber die Problematik ist viel weit reichender. Wenn das Gesetz von Ursache und Wirkung zutrifft und davon gehen wir ja aus, ist jede noch so kleine negative Handlung, nicht nur schädlich für die anderen Wesen, sondern für uns selber. Ärger, Wut und Zorn –Eifersucht, Neid und Hass sind Gefühle, die zunächst einmal von uns selber empfunden werden und wenn wir es realistisch betrachten, fühlen sich diese Emotionen nicht gut an. Dabei gehen wir immer zwingend davon aus, dass die Ursachen unserer negativen Emotionen, ausschließlich bei den äußeren Umständen zu finden sind und kommen überhaupt nicht auf die Idee, dass wir etwas damit zu tun haben könnten. Aber stimmt das?
Der Buddha hat dafür ein gutes Beispiel angeführt. Er sagte: „ Wenn jemand dem Ärger nachgibt, ist dies, wie als wenn man glühende Kohlen aufnimmt und sie nach dem Anderen wirft. Wenn dieser dann genügend praktiziert ist und sich in Deckung bringt – wer hat sich dann verbrannt?“ Jeder würde sicherlich sagen, dass das Aufnehmen von glühenden Kohlen völlig verrückt ist und doch, wir tun es jeden Tag! Und noch mal die Frage danach, wer schadet sich mehr?
Meister Shinran hat uns gelehrt, dass wir keiner guten Tat fähig und all unsere Handlungen karmisch bedingt sind. Wir sind egobehaftete Wesen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind und selbst der Versuch einer guten Handlung ist ungenügend, weil wir nicht aus reinem Mitgefühl für alle Wesen handeln können. Aus der Sicht des Meisters Shinran macht es also keinen Sinn, Gelöbnisse zu machen, die wir gar nicht halten können. Dennoch, er sagte auch, auf die Frage nach dem absichtlich Bösen, dass man kein Gift zu sich nehmen sollte, nur weil es dafür ein Gegengift gibt. Amida Buddhas ursprüngliches Gelübde befreit uns üble Wesen aus dem Daseinskreislauf und er weiß um unsere karmischen Unzulänglichkeiten und egobehafteten Handlungen. Wenn ich es mir also recht überlege, ist es klar, dass wir bereits vergiftet sind. Gier, Hass und Verblendung haftet uns allen an und dennoch als „Shaku“ (Schüler Buddhas) sollten wir in Betracht ziehen und dem Rat des Meisters Shinran folgen, nicht mehr Gift zu uns zu nehmen, als wir eh schon mit uns tragen.
Das Schaden und Töten anderer fühlender Wesen gilt im Buddhismus als Ursache für besonders negatives Karma. Jetzt mag es aber sein, dass manche das Argument anführen: „ Na und, aber wir sind doch schon befreit!“ oder „Amidas Gelübde sind doch gerade für solch üble Wesen!“ Diesen Freunden möchte ich nur dringend empfehlen, noch einmal über die glühenden Kohlen nach zu denken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Spaß macht, das ganze Leben mit verbrannten Händen zu verbringen, bis man schließlich dereinst im Reinen Land zum Buddha wird. Auch wenn wir aufgrund des ursprünglichen Gelübdes bereits befreit sind und wir durch Amidas Namen die Befreiung geschenkt bekommen, so bleibt das Gesetz von Ursache und Wirkung noch in dieser Existenz wirksam und beeinflusst unser jetziges Leben. Als Schüler des Buddha und als Menschen sollten wir das unendliche Mitgefühl Amidas ehren, indem wir nicht mehr Gift zu uns nehmen, als wir bereits in uns tragen, zu unserem eigenen Wohl und dem Wohle anderer fühlender Wesen.

In Namo Amida Butsu

Shaku Chisho

Sonntag, 20. Juli 2008

Shinbuddhisten und die Silas



Liebe Freunde und Weggefährten,

der Buddha lehrte uns das bedingten Entstehen und damit verbunden das Gesetz von Ursache und Wirkung (Karma). Er lehrte, dass Alles mit Allem verbunden ist und wir ein Teil des Ganzen sind. Er zeigte uns, das Geburt, Alter, Krankheit und Tod zu unserem Leben gehören und das jeder Einzelne dieser Gesetzmäßigkeit unterworfen ist.
"So etwas kommt von so etwas", ist sicher ein Sprichwort, das ein Jeder von uns kennt. Gutes bringt Gutes hervor und Übles bringt Übles hervor, hier in diesem Leben und darüber hinaus. Diese Lehre des Buddhas gehört zu den unverzichtbaren Grundlagen, ohne die der Dharma nicht zu verstehen ist. Ein Jeder von uns weiß, das, was immer wir auch sagen und tun, zuersteinmal gedacht werden muss und somit ist klar, dass unser ganzes Leben von unserem Geist bestimmt wird. Was wir denken, tun und sagen entspringt unserem Geist und oft ist uns nicht klar, wie sehr das unser Leben beeinflusst. Schon im Dharmapada heißt es:
"Vom Geist geführt die Dinge sind,
vom Geist beherrscht, vom Geist gezeugt...",
und was immer dieser Geist hervorbringt hat seine Wirkung, sei es nun Gut oder Übel.
Die Ausübung der buddhistischen Lehre wird auch als Geistesschulung bezeichnen. Eine Schulung, die darauf abzielt, das Üble in unserem Denken zu minimieren und das Gute zu kultivieren. Eine der Methoden, die der Buddha uns gelehrt hat, zur Schulung unseres Geistes, ist die Einhaltung der Silas (Tugendregeln), die von allen buddhistischen Traditionen als essenziell betrachtet wird. Fünf dieser Silas sind richtunggebend für alle Buddhisten, seien sie nun Laien, Mönche oder Priester. Als Buddhist sollte man sich "bemühen"," es üben", "es versuchen" -

1. Keinem Wesen zu schaden oder es zu töten
2. Nichts zu nehmen, was einem nicht gehört
3. Unheilsame Sexualität sollte man meiden
4. Unrechte und harte Rede nicht führen
5. Man sollte Geisttrübende Mittel nicht zu sich nehmen

Als Shin-Buddhisten legen wir, im Gegensatz zu anderen buddhistischen Traditionen, diese (Sila)Gelübde nicht ab. Nach den Lehren Shinran Shonins sind wir egobehaftete Wesen, die zu keiner reinen Handlungsweise fähig sind. Wir sind gefangen in unserer Verblendung und unserer Ich-Bezogenheit und was immer wir auch tun, ist getrübt von dieser Ego-Perspektive. Wir sind nicht in der Lage Dinge zu denken, zu sagen oder zu tun, ohne das unser "Ich" sich einen Vorteil davon verspricht. In unserem täglichen Leben sind wir gefangen in der Vorstellung davon, was wir haben möchten, was wir loswerden wollen, was andere von uns denken und wie wir nach außen hin dastehen. Allzu häufig vergessen wir dabei, dass das Gesetz von Ursache und Wirkung, immer zutrifft. Das es völlig unpersönlich zum Tragen kommt und ohne wenn und aber Resultate hervorbringt. Als Shin-Budhisten legen wir keine Gelübde ab, von denen wir wissen, dass wir sie nicht halten können - und doch, wir sind uns bewusst, dass was immer wir auch denken, sagen und tun, Auswirkungen auf unser Leben und auf das Leben anderer hat. Amida Buddha hat uns all seine Verdienste übertragen und zum Geschenk gemacht. Aus Dankbarkeit und im Wissen um unsere Hingeburt ins Reine Land, sind wir bemüht, die Silas zu bedenken und wo immer wir können, sie zu beachten. Das diamantgleiche Vertrauen in Amidas Gelübdekraft (Shinjin) wird uns von Amida Buddha geschenkt. Unsere Hingeburt in Reine Land ist bereits beschlossen und frei von jeder Eigenkraft trägt uns Amida Buddha der Buddhaschaft entgegen. Und wenn wir auch nichts zu unserer Erlangung und Befreiung tun können, so können wir doch bemüht sein, in unserem täglichen Leben das Heilsame zu tun und das Unheilsame zu lassen. Nicht - weil es etwas zu erreichen gäbe, sondern alleine aus Dankbarkeit dafür, dass Amida Buddha uns so an nimmt wie wir sind und uns all Seine guten Verdienste im Übermaße schenkt.

In Namo Amida Butsu

Shaku Chisho

Dienstag, 8. Juli 2008

Ein Tag beginnt

Der Wecker klingelt und wieder denke ich darüber nach, mir einen Wecker zu kaufen, der einen schöneren Weckton hat. Der Weckton meines Weckers erinnert mich an die Unbarmherzigkeit des beginnenden Tages und zwingt mich aus dem Bett. Eine innere Stimme verrät mir, daß ich keine Lust habe bereits jetzt schon diesen Tag zu beginnen und schon gar keine Lust habe, die Aufgaben in Angriff zu nehme, die heute vor mir liegen. Verschlafen greife ich zur Zigarette und wünschte, ich könnte die Kaffemaschine zwingen schneller zu laufen. "Noch zwanzig Jahre bis zur Rente"; schießt es mir durch den Kopf und mit diesem Gedanken beginnt auch mein Gehirn wieder zu arbeiten und ist schon eigentlich im Dienst, obwohl ich ja noch auf dem Sofa sitze und Kaffe in mich hinein schütte. Der Buddha lehrte, daß das Leben bestimmt ist vom Leiden und wir etwas dagegen tun können. Er lehrte einen Weg hinaus aus dieser Quälerei, hinein in die Befreiung. Nur nützt mir das im Moment nicht viel, denn ich muss in einer knappen Stunde im Büro sitzen und diesen Tag leben, so wie es sich ergibt. Dabei weiß ich jetzt schon, daß dieser Tag einiges zu bieten haben wird und das verspricht nicht nur Fun. Mein Blick fällt auf meinen kleinen Hausaltar, wo Amida Buddha darauf wartet, daß er auch einmal wahrgenommen wird.
"Sorry Buddha"; höre ich mich sagen und ich knie mich vor ihn hin. Ich entzünde die Kerze und brenn ein Räucherstäbchen an. Noch verschlafen greife ich zu meinem Rosenkranz, falte die Hände und spreche die Zufluchtsformel. "Ich nehme meine Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha",und dann - "Namo Amida Butsu"! und wieder
- "Namo Amida Butsu"! und nochmal - "Namo Amida Butsu"! Ich höre die Worte meiner Stimme und fühle mich besser. Viel Zeit habe ich nicht und schon ruft das Badezimmer. Doch nochmal, - "Namo Amida Butsu" ! " Buddha, ich weiß das Du mich rufst und ich antworte Dir, jetzt in meiner Unlust und in meinem Frust über den Alltag"!
Ein kleines Lächeln bring ich schon zustande, denn ich bilde mir ein von irgendwo her seine Stimme zu hören, die sagt; "Nun beile dich aber, Du mußt los -denk einfach nur an mich und der Rest ist schon getan"! "Namo Amida Butsu", ich verbeuge mich in Gassho und spring auf. Ich muß los, ein neuer Tag im Daseinskreislauf liegt vor mir und zwischendurch werde ich nochmal an Ihn denken - "Namo Amida Butsu".

In Gassho
Shaku Chisho